Duisburg mal anders …

klettergruppebreitensport_duisburg_2016_4892Text: Judith Lehmkühler/Fotos: Margret Räcke + Michael Barkey

Seit drei Jahren gehe ich nun schon zur Berufsschule nach Duisburg. Jetzt kenne ich ein interessantes Gebäude mehr, dieses ist mit Griffen, Tritten und Struktur bestückt. Es handelt sich um einen Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Einladung zum kostenlosen Klettern des Klettervereins Duisburg sind einige Kletterer gefolgt.

Am Sonntag, den 3. Juli 2016 ging es dann nach Duisburg. Die Routen konnten sowohl im Vorstieg als auch im Toprope geklettert werden. Ein Highlight war die Struktur an der einen Seite. Diese war mal eine Abwechslung zur Struktur im Phoenix-Park und bietet gute Möglichkeiten zum Greifen. Leider war an dieser Wand kein Vorstieg möglich, so wurden die Seile von oben eingehängt. Dazu hieß es dann erst einmal Treppen steigen, um das 16 m hohe Dach des Bunkers zu erreichen. Auch der Klettersteig, der auf der einen Wand angebracht war, wurde geklettert.

klettergruppebreitensport_duisburg_2016_4923Als Überraschung hat der Kletterverein den Grill angezündet und wir wurden mit Würstchen und Gemüsepäckchen verwöhnt. Gut gestärkt ging es dann wieder in die Wand. Leider zog im Laufe des Nachmittags ein Regenschauer auf. Dann ging es in den Bunker rein. Hier gab es einiges zu entdecken. Neben einer 11 m hohen Kletterwand gab es auch einen Boulderbereich. So wurde auch während der Regenphase weitergeklettert.

klettergruppebreitensport_duisburg_2016_4899Bei einem Rundgang durch den Bunker entdeckten wir neben Krafträumen auch einen Yogaraum. Bei einer kleinen Bunkerführung haben wir erfahren, dass zur Zeit des Krieges sich bis zu 3.000 Leute in dem Bunker aufgehalten haben. In einem Teil des Bunkers wird zurzeit ein Raum so eingerichtet, wie er zur Zeit des Zweiten Weltkriegs bestand. Dieser bietet eine Vorstellung auf die Wohnfläche einer Familie.  Da der Bunker keine Fenster hatte, merkten wir nicht, dass draußen schon wieder die Sonne schien. Nach einem Blick durch die Tür ging es für uns wieder an die Außenwand.

Das allgemeine Fazit: Die Fahrt nach Duisburg hat sich in jedem Fall gelohnt. Als Dank für die Einladung wurden die Duisburger zum Phoenix-Park eingeladen.

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