Hüttentor 2014 – Auf dem Karnischen Höhenweg

Vom 12. bis 19. Juli waren 3 Frauen und 5 Männer unterwegs

huettentour_2014_karnischealpen_01Unter der Leitung von Wanderleiter Ludger Freßmann waren vom 12. bis 19. Juli 2014 Marie-Kristin Freßmann, Christel Johanterwage, Rudolf Erlemann, Cornelia und Franz Brünenkamp, Jochen Ogurek und Heribert Steinmann zu einer Hüttentour auf dem Karnischen Höhenweg unterwegs.

Die Anreise erfolgte am 12. Juli mit dem Leihwagen ab 5:30 Uhr von der Raststätte Soest. Ankunft war um 16:00 Uhr in Sillian am „Schwarzen Adler“. Von dort ging es mit dem Hüttentaxi zur Leckfeldalm. Dort standen schon drei Pkw mit den Kennzeichen WAF, MS, ST. Sind evtl. die Münsteraner auch da? Weiter ging’s zur Sillianer Hütte. Anstieg anstrengend, schwül, warm bis kurz vor der Hütte, dort wurde es kalt und windig. Hütte komfortabel, geschlafen im Winterlager, leckeres Essen und die Münsteraner waren auch da.

1. Tag: 8:15 Uhr Richtung Obstansersee-Hütte, kalt, neblig und viele Schneefelder, ab Mittag Regen. Gegen 13:30 Uhr an der Hütte. Aufgrund des schlechten Wetters kamen fast alle gleichzeitig an. Nach einigen Gesprächen der Frauen mit dem Hüttenwirt konnten wir das Weltmeisterschaftsspiel anschauen. Glückliche Sieger.

huettentour_2014_karnischealpen_022. Tag: 8:00 Uhr steil aufwärts Richtung Standschützenhütte (wurde renoviert, erweitert, deshalb vom Hüttenwirt eine Tasse Tee als Entschädigung), weiter über die Pfannspitze (2.620 m) zur Porzehütte. Wetter regnerisch, mehrfach Jacke an und aus. Zum Schluss eine Pause in der Sonne, schwülwarm weiter bis zur Hütte. Tour 2 + 3 an einem Tag.

3. Tag: Heute stand ein Erholungstag an. 8:15 Uhr Aufbruch Richtung Spitzkofel, anfangs steil bergab, danach genauso herauf bis zur Scharte vor dem Spitzkofel (Gehzeit bis dort 3 Std.), nicht mehr zur Spitze, direkt weiter zum Friedensweg, dann zurück zur Hütte. Super Wetter, sehr viel auf und ab. Gehzeit noch einmal 3 Std. Gegen 16:00 Uhr wieder an der Hütte. Sehr schöne Tour über viele grüne Wiesen und Hänge. Gemütlicher Ausklang auf der Sonnenterrasse.

4. Tag: Königsetappe Richtung Hochweißsteinhaus, Gehzeit 8 Std. Um 7:15 Uhr Abmarsch bei schönstem Wetter. Superschöne Tour mit sehr vielen schönen Aussichten (Richtung Großglockner oder in die italienische Richtung). Immer im Wechsel zwischen Italien und Österreich. Wieder viele Schneefelder. Und zum Schluss nicht die gesperrte Route zum Hochweißsteinhaus auf einer Höhe durch die Scharte, sondern bis nach unten ins Tal und dann wieder hinauf. Alle geschafft. Ankunftszeit 17:00 Uhr. Haus voll belegt, Schankraum sehr klein.

huettentour_2014_karnischealpen_035. Tag: Hochweißsteinhaus und Wolayerseehütte. Um 7:45 Uhr bergauf bis zur Scharte, danach abwärts fast bis in das Tal. Wieder einige Schneefelder, die zum Teil unter Geröll versteckt waren. Vorbei an kleinen Almen durch Wälder bis zu einem See, an dem wir eine schöne Pause einlegten. Auf der Wolayer Alm nochmal eine Pause, die Wirtinnen erzählten uns, dass in diesem Winter die Scheune komplett im Schnee begraben war (Firsthöhe 11 m). Von hier noch eine Stunde bis zur Wolayerseehütte. Komplett renoviert, alles auf neuestem Stand. Ausblick über den See grandios.

6. Tag: Von der Wolayerseehütte um den See kurz auf die italienische Seite. Dann weiter zur Valentintörl. Von dort auf den Rauchkofel (2.460 m) mit leichtem Gepäck, zurück zum Törl, ca. 1.000 m im Altschnee abwärts. Weiter bis zur Valentinalm, gemütliche Pause zum Abschluss. Weiter mit dem Taxi zum Bahnhof und mit dem Zug bis Sillian. Übernachtung im Hotel „Schwarzer Adler“, schöner Ausklang mit Abendessen.

7. Tag: Heimfahrt um 8:00 Uhr. Ankunft für mich um 20:00 Uhr.

Sehr schöne und eindrucksvolle Tour über geschichtsträchtige Wege.

Text: Ludger Freßmann, Bilder: Teilnehmer

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